Medical Bonding
extra lang haftend, in Tape oder Kleberollen

Als Alternative zum Bonding bietet sich Eigenhaar-Transplantation an, allerdings ist diese mit hohen Kosten und enormen Risiko verbunden.
  1 | FUE: Unter örtlicher Betäubung werden mit einem kleinen Hohlbohrer einzelne Haarwurzeln freigelegt und mit einer Pinzette entnommen. Die Follikel werden in winzige Öffnungen transplantiert, die mit einem Mikroskapell vorbereitet wurden. Diese Methode ist sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv, es sind mehrere Behandlungen erforderlich, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.
2 | FUT: Am Hinterkopf wird ein schmaler Hautstreifen mit hoher Haarwurzeldichte entnommen, mikrochirurgisch in kleinste Einheiten von 1-3 Haaren zerlegt und an den kahlen Stellen transplantiert.
  Die Eigenhaar-Transplantation ist die z.Z. natür-lichste Methode, wieder volles Haar herzustellen. Allerdings ist sie mit hohen Kosten + hohem Risiko verbunden und nur unter gewissen Gegebenheiten anwendbar. Bei der Haartransplantation - einer Umverteilung gesunder Haarwurzeln (vorrangig vom Haarkranz) auf die kahlen Stellen - stehen zwei Entnahmetechniken zur Wahl:
• FUE = Haarfollikelextraktion
• FUT = Streifenentnahmetechnik
Nach der Transplantation der Haarwurzeln und dem Abschluss der oberflächlichen Wundheilung können neue gesunde und kräftige Haare wachsen, die ggf. ein Leben lang erhalten bleiben. Durch die begrenzte Anzahl von Spenderhaaren, besonders beim FUE-Verfahren, ist die Größe der Plantationsfläche limitiert. Deshalb klafft häufig bei der erreichbaren Haardichte Wunsch und Realität auseinander. Um dieses Problem zu lösen, wird seit Jahren am Klonen von Haaren, auch "Haarmultiplikation" genannt, geforscht. Dabei gibt es noch viele Probleme zu lösen, z.B. das "punktgenaue" Einspritzen der aufbereiteten Zellen in die Kopfhaut.