...ist eine Verminderung der Haardichte und -stärke mit zunehmendem Lebensalter; neue Haare wachsen weniger und dünner nach als ausgegangene. Bei Männern tritt dieses Problem viel häufiger auf: Erst bilden sich tiefe "Geheimratsecken" und/oder eine Tonsur am Hinterkopf; bei deren Vereinigung bleibt nur noch ein Haarkranz übrig. Androgenetisch bedingt, wird dieser Haarausfall in der allgemeinen Wahrnehmung und in der Beurteilung durch die Krankenkassen nicht als krankhaft eingestuft (und damit eine Kostenerstattung ausgeschlossen), aber von vielen Betroffenen als Verlust an Attraktivität empfunden.
    In der Krebstherapie bei:
Chemotherapie
Strahlentherapie
Behandlung mit Antikörpern
Bei der Thrombose-Prophylaxe:
Behandlung mit blutverdünnenden Präparaten
Der fast übergangslose Verlust des Haupthaares bei der Chemotherapie ist neben der körperlichen auch eine starke psychische Belastung, denn für Frauen ist das Haupthaar ein Symbol für Weiblichkeit und Gesundheit, das nun verlorengeht. Aber zum Trost: Nach Beendigung der Therapie beginnt sofort neues Haar zu wachsen - meistens kräftiger und dichter als je zuvor. Es gilt also lediglich die Zeit zu überbrücken, bis Ihr eigenes Haar wieder nachgewachsen ist.
 
Alopecia areata ist eine Autoimmun-Erkrankung, deren Symptome durch Kortisonpräparate oder (umstritten) durch Auslösen eines allergischen Kontaktekzems in einer langwierigen Behandlung von mindestens einem halben bis dreiviertel Jahr bekämpft werden kann. Ihre Geduld als Patient wird dabei arg strapaziert, zumal die Erfolgsquote nur ca. 50% beträgt und die Haare später wieder ausfallen können. Normalerweise sind runde oder ovale haarlose Bezirke des Haupthaares betroffen. Extraformen sind Alopecia areata totalis mit Glatze, ausgefallenen Brauen und Wimpern sowie Alopecia areata universalis mit dem Verlust sämtlicher Körperhaare   Androgenetische
Alopecia (AGA)

Hierbei verlieren Frauen
Ihre Haare aufgrund einer erblichen Veranlagung. Ihre Haarwurzelzellen reagieren empfindlicher auf männliche Hormone, deshalb senkt der Arzt bei der Behandlung den Spiegel der männlichen Hormone oder verordnet weibliche Hormone. Die Haare dünnen bei der AGA vor allem am Scheitel und im Stirnbereich aus. Jede zehnte Frau ist von dieser Form des Haarausfalls betroffen, nach der Menopause sogar jede fünfte!
  Hormon- und Drüsenstörungen (zum Beispiel der Schilddrüse)
Mangelzustände (Eisen- oder Zinkmangel, Eiweiß- oder Vitaminmangel)
Infektionen der Kopfhaut durch
Bakterien und Pilze oder auch Allgemeininfektionen
Emotionaler Stress (z. B. Stress und chaotischem Hormonhaushalt)
Narbiger Haarausfall: Bei Entzündungen im Bereich der Stammzellen der Kopfhaut werden die Haarfollikel unwiederbringlich zerstört. Ursache sind oft Verbrennungen, Verbrühungen und Verätzungen sowie Infektionen